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Alpenveilchen (Cyclamen)

Das Alpenveilchen heißt mit botanischem Namen Cyclamen und gehört als Gattung zur Pflanzenfamilie Myrsinaceae, der Myrsinengewächse. Während eine Art auch in den Alpen vorkommt, sind die meisten der ca. 22 Arten im Mittelmeerraum heimisch. Durchschnittlich erreicht das Alpenveilchen eine Wuchshöhe von bis zu 30 cm. Die farbenfrohen Blüten sind häufig rosa-, lachs- oder purpurfarben. Aber auch rote, rosarote, malvenfarbige und sogar weiße Blüten kommen vor. Interessant ist die ungewöhnliche Blütezeit von August bis April. Eine Ausnahme bilden die Sommeralpenveilchen, die von Juli bis September blühen.

Alpenveilchen: Wie oft gießen?

Das Alpenveilchen benötigt keine außergewöhnliche Pflege, zeigt sich jedoch gerade, wenn es um das Gießen geht, etwas eigenwillig. Zunächst benötigt es einen hellen bis halbschattigen Standort. Bei eher kühleren Temperaturen fühlt es sich am wohlsten. Zu viel Wasser mag das Alpenveilchen überhaupt nicht. Gießen Sie die Pflanze daher am besten nicht direkt, sondern geben Sie stattdessen Wasser in einen Untersetzer. Wichtig ist dabei, dass Staunässe vermieden wird. Die Pflege des Alpenveilchens erfordert also ein wenig Fingerspitzengefühl.

Wenn der Sommer beginnt und die Blütezeit beendet ist, kann das Alpenveilchen ins Freie gestellt werden, hier am besten an einen schattigen Ort. Im Herbst gehört die Pflanze wieder ins Haus, es sei denn, es handelt sich um eine winterharte Art. Die winterharten Alpenveilchen sind im Ziergarten sehr beliebt: Wenn der Rest der Natur im Winter ruht, zeigen die Alpenveilchen als beinahe einzige Pflanze im Garten ihre Farbenpracht.

Die vielen Namen des Alpenveilchens

In der Blumensprache steht das Alpenveilchen für Schüchternheit. Es trägt aber auch mehrere spannende Trivialnamen, die auf die Verwendung als Heilpflanze und auf die Symbolik in der Religion hindeuten:

  • Cyclamen: der botanische Name, der „Kreis“ bedeutet
  • Erdbrot
  • Blutendes Herz
  • Erdscheibe
  • Erdrübe
  • Erdnabel
  • Gichtapfel
  • Saubrot
  • Kreuzwehkraut
  • Wildes Alpenveilchen

Achtung: Das Alpenveilchen ist giftig für Katzen

Für Haustierbesitzer und Eltern sind besonders die Knollen der Alpenveilchen bedenklich. Denn diese enthalten Triterpensaponine, die für Haustiere schon in geringen Mengen tödlich und für Kleinkinder zumindest reizend sein können.


Steckbrief

Herkunft: Mittelmeerraum, Alpen
Familie: Myrsinengewächse
Farbe: Rot- und Rosaschattierungen, Weiß
Blütezeit: Je nach Art: fast das ganze Jahr über
Standort: Sonnig bis halbschattig
Symbolik: Schüchternheit