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Farn

Die Farne zählen als Gruppe der Gefäßsporenpflanzen zu den Farnartigen Pflanzen. Sie umfassen Arten aus verschiedenen Pflanzenfamilien – insgesamt über 12.000 Arten, die weltweit verbreitet sind. Der größte Teil der Farn-Arten ist in den Tropen heimisch, etwa 100 Arten stammen aus Mitteleuropa. Aufgrund der Artenvielfalt variiert die Wuchshöhe stark. Zu den größten Arten gehört der Baumfarn, dessen Stamm 6 Meter hoch werden kann, während die Farnwedel eine Länge von bis zu 4 Metern erreichen. Der Ursprung der Farne lässt sich etwa 400 Millionen Jahre zurückverfolgen.

Der Farn heute: Beliebte Zimmer- und Gartenpflanze

Während der Farn einst als Teil majestätischer Wälder die Erde bedeckte, ist er heute eher zahm im Garten oder auch als Zimmerpflanze zu finden. Wie die meisten Farnarten mögen auch die in Mitteleuropa gut wachsenden Farne einen warmen, aber eher schattigen Standort. Direktes Sonnenlicht vertragen sie nicht gut, auch Heizungsluft oder Zugluft im Haus schadet dem Farn. Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist von Vorteil. Dann trägt der Farn auch selbst zu einem guten Raumklima bei. Nicht zuletzt deswegen ist er als Zimmerpflanze so beliebt.

Der Farn benötigt stets ausreichend Wasser. Halten Sie die Erde weitestgehend feucht, aber vermeiden Sie Staunässe. Der Farn mag warme Temperaturen. Dennoch sollten Sie ihn, wenn die Temperaturen über 20 bis 22 Grad klettern, regelmäßig mit kalkarmem Wasser besprühen. Etwa alle drei Jahre muss der Farn umgetopft werden.

Der mystische Farn und der Wünschelsamen

Heute weiß man: Farne vermehren sich über Sporen. Doch in alten Zeiten standen die Menschen vor einem Rätsel, wenn es um die Vermehrung des Farns ging: Am Farn waren weder Samen noch Blüten zu finden. So entspann sich die Legende, dass der Farn nur einmal im Jahr, in der Johannisnacht am 24. Juni, ein Samenkorn bilde. Dieser habe magische Kräfte, könne unsichtbar machen und bringe Glück. Sogar Shakespeare schrieb:

„Wir gehen unsichtbar,
denn wir haben Farnsamen bekommen.“

Heute misst man dem Farn keine solchen Kräfte mehr bei, und eine besondere Bedeutung in der Blumensprache trägt er auch nicht. Dennoch ist er noch immer eine begehrte Zimmerpflanze und ein echter Hingucker im Garten.


Steckbrief

Herkunft: Weltweit verbreitet
Familie: Farnpflanzen
Farbe: Grün
Blütezeit: Juli - August
Standort: Warm, aber schattig
Symbolik: Fleiss