Bonsai-Baum

Die Pflege der Bonsai-Bäume ist berüchtigt: Schon seit über 1.000 Jahren wird die Kultur des Bonsai-Baums praktiziert, gelehrt und immer weiter verfeinert. Die Bonsaikunst hat ihren Ursprung im Kaiserreich China und heißt dort „Penjing“, was übersetzt „Miniaturlandschaft“ bedeutet. „Bon-Sai“ ist die japanische Form und bedeutet „Anpflanzung in der Schale“.

Den „einen“ Bonsai-Baum gibt es nicht. Vielmehr werden verschiedene Baumarten als Bonsai-Baum kultiviert. In Mitteleuropa sind das meist einheimische Arten, die an das europäische Klima angepasst sind. So kommt zum Beispiel der Ahorn, die Eiche oder die Kiefer in Frage. Diese werden dann je nach Art etwa 20 bis 200 cm hoch. Wie ausgewachsene Bäume kann ein Bonsai-Baum, abhängig von der Art, sein Laub abwerfen und neues bilden.

Steckbrief

Herkunft
China, Japan
Familie
Blütezeit
Standort
Symbolik
Glück, Wohlstand
Farbe
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Grün

Einen Bonsai-Baum richtig pflegen

Es gibt ganze Kurse, die davon handeln, wie ein Bonsai-Baum richtig gepflegt wird. Immer kommt es dabei auf die Baumart, die Größe des Baums und das Klima an. Aber auch der Standort, die Größe der Schale, die Erdmischung und mehr spielen eine Rolle. Pauschale Pflegetipps genügen daher nicht. Allgemein lässt sich sagen, dass ein Bonsai-Baum gewässert werden sollte, wenn die Erde leicht angetrocknet ist. Wichtig ist, dass die Wurzeln dabei gut mit Wasser versorgt werden, auch wenn sie sehr ineinander verschlungen sind. Während der Wachstumsperiode benötigt der Bonsai-Baum außerdem Dünger.

Der richtige Standort ist von der Art des Baumes abhängig. In der Regel steht ein Bonsai-Baum gut an einem hellen Standort mit viel Sonne, es gibt jedoch auch Arten, die im Halbschatten besser gedeihen. Die wenigsten Arten überstehen den ganzjährigen Aufenthalt in der Wohnung. Am besten informierst du dich ausführlich zu genau deinem Bonsai-Baum, damit du lange Freude daran hast.
Blütezeit
Die Blütezeit von einem Bonsai hängt ganz von der verwendeten Pflanze ab. Die beliebteste Pflanze ist der Ficus benjamini.
Beliebtheit
Wer einen Bonsai-Baum verschenkt, der wünscht Glück oder Wohlstand. Eine Pflegeanleitung sollte allerdings mitgeschenkt werden.
Fakten
Bonsai ist keine bestimmte Baum Sorte. Vielmehr wird ein Baum als Bonsai-Baum kultiviert. „Bon-Sai“ selbst ist japanisch und bedeutet „Anpflanzung in der Schale“.

Welche Bäume sind als Bonsai-Baum geeignet?

Viele Arten kommen als Bonsai in Frage. Die folgenden gelten aber als besonders pflegeleicht:
  • Ficus benjamini
  • Junischnee
  • Fukientee
  • Pfennigbaum
  • Coprosma
  • Olivenbaum
  • Chinesische Ulme
  • Jadebaum
  • Sageretie
  • Steineibe

Bonsai-Baum verschenken

Ein Bonsai-Baum ist ein wunderschönes, wenn auch pflegeintensives Geschenk. Der Bonsai-Baum gilt nämlich als Symbol für Glück oder Wohlstand und wird auch „Geldbaum“ genannt. Eine umfassende Pflegeanleitung sollte allerdings beiliegen, da der Bonsai-Baum ohne sachgerechte Pflege nicht überleben kann. Tatsächlich gibt es zahlreiche Anleitungen, Bücher etc. zum Thema Bonsai-Pflege. Oder wie wäre es mit einem Online-Kurs? In jedem Fall ist der Bonsai-Baum ein außergewöhnliches Geschenk, das immer für Aufmerksamkeit sorgen wird.